Samstag, 23. Mai 2015

Kaltern: Frau bei Brand im Glück

Ein Dachstuhlbrand hat in der Fraktion Mitterdorf in Kaltern am Freitagabend zu einem Großeinsatz mehrerer Feuerwehren des Ortes geführt. Die Bewohnerin des Hauses hatte zunächst nichts vom Feuer gemerkt.

Foto/Copyright: FFW Mitterdorf
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Foto/Copyright: FFW Mitterdorf

In der Kalterer Fraktion Mitterdorf, genauer in der Mendelstraße, hatte ein Dachstuhl gegen 22 Uhr Feuer gefangen.

Auslöser war eine defekte Oberleitung, die nach einem Kurzschluss und einem damit verbundenen Kabelbrand am Gebäude in Flammen aufgegangen war.

Nachbarn bemerkten einen durch den Kurzschluss bedingten lauten Knall und alarmierten umgehend die Feuerwehr. Bis zum Eintreffen dieser, hatte einer der Nachbarn bereits bereits begonnen mit einem Feuerlöscher gegen das Feuer anzukämpfen. 

Da sich im Bereich des Dachstuhls starker Rauch gebildet hatte, mussten die Wehrmänner mit Atemschutzmasken in das betroffene Gebäude eindringen.

Da sich das Feuer aber auf einen isolierten Bereich begrenzte, konnte es relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Mit einer Wärmebildkamera wurden anschließend weitere mögliche Brandherde gesucht, jedoch nicht gefunden.

Auch ein Techniker der SEL, der zu Hilfe gerufen wurde, konnte gegen 1.30 Uhr Entwarnung geben. Das Feuer war endgültig gelöscht.

 

Der ausgebrannte Dachstuhl - Foto: FFW Mitterdorf

Bewohnerin im Glück

Die einzige Bewohnerin des Hauses hatte von dem Dachstuhlbrand nichts mitbekommen.

Nach dem Kurzschluss war ihre Wohnung zwar ohne Strom, jedoch dachte sie sich zunächst nichts dabei.

Erst durch die Nachbarn und später auch durch den Einsatz der Feuerwehren wurde die Frau auf den Dachstuhlbrand in ihrem Haus aufmerksam.

Sie musste für die Dauer der Löscharbeiten ihre Wohnung verlassen.

Schaden hält sich in Grenzen

Bedingt durch das schnelle Eingreifen der Nachbarn und der Feuerwehr hält sich der Schaden nach ersten Informationen in Grenzen.

Einzig der Dachstuhl des Gebäudes wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die Bewohnerin konnte ihre Wohnung bereits nach Abschluss der Löscharbeiten wieder betreten.

Da es sich bei dem Einsatz um Alarmstufe zwei handelte standen etwa 40- 50 Wehrmänner der Freiwilligen Feuerwehren von St. Nikolaus/Kaltern, St. Anton/Pfuss, Mitterdorf und Kaltern/Markt im Einsatz.

stol

stol