Der Unterwasser-Vulkan war vor etwa drei Wochen entstanden, als sich auf dem Meeresboden in 300 Metern Tiefe ein Riss aufgetan hatte und Magma ausgetreten war.Der Magma-Austritt löste ein großes Fischsterben aus. „Das betroffene Seegebiet ist anscheinend ohne Fische“, sagte der Meeresbiologe Alberto Brito der Nachrichtenagentur EFE. Der Austritt von Gasen und Magma-Partikeln habe dazu geführt, dass dem Meerwasser der Sauerstoff fehlte. Daran seien zuerst die größeren Fische gestorben, die viel Sauerstoff benötigen, und später die kleineren.El Hierro ist mit rund 270 Quadratkilometern und 10.000 Einwohnern die kleinste und am dünnsten besiedelte Insel der Kanaren. apa/dpa