„Das GFS greift diese für Südtirol interessante Fragestellung auf, um zu diskutieren, ob das Schweizer Kantonsmodell oder Teile daraus für Südtirol interessant sein könnten“, so Christian Girardi, Gründer des Global Forum Südtirol.Das regelmäßig im Herbst stattfindende GFS-Jahresevent werde ab 2014 um die GFS-Zukunftsdialoge erweitert, um im kleinen Kreise relevante Zukunftsthemen zu diskutieren, gesellschafts-, kultur- und wirtschaftspolitischen Handlungsbedarf aufzuzeigen und Lösungsansätze zu diskutieren.Südtirol und die Schweiz sind Nachbarn mit vielen Gemeinsamkeiten: geografische Gegebenheiten, die sprachliche und kulturelle Vielfalt, ehrenamtliches Engagement, Fleiß der Bevölkerung, hohes Qualitätsbewusstsein, natürliche Ressourcen und gute Noten bei Rankings zur Lebensqualität.Der Schweizer Nachbar ist seit einigen Jahren Exportmarkt Nummer drei für Südtirol. Dennoch wissen die Südtiroler im Allgemeinen sehr wenig über die Schweiz.Was versteckt sich hinter dem Schweizer Erfolgsmodell?Was versteckt sich hinter dem Schweizer Erfolgsmodell? Gibt es einen Reichtum der noch spezifischer ist als die rein wirtschaftlichen Aspekte oder liegt dieser allein am Monetären?„Die Schweiz hat mehr zu bieten als eine schöne Natur, ein ausgezeichnetes Gesundheitssystem, erstklassige Ausbildung, gute Infrastruktur, niedrige Steuern, Banken, Schokolade, Uhren, Käse und Schweizer Messer“, so Girardi.Es seien vor allem jene Faktoren, die neben dem natürlichen Kapital (z.B. Landschaft) und dem produzierenden Kapital (z.B. Infrastruktur) als immaterielles Kapital (z.B. politische Führung und politisches System) bekannt seien.Zu den Referenten, die am 3. Oktober an der Freien Uni Bozen sprechen werden, gehören der Schweizer Soziologe und Manager Thomas Held, der Gründer des Think Tanks Avenir Suisse ist, Matthias Michel, Regierungsrat und Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Zug, und Francesco Palermo, Senator und Direktor des Instituts für Föderalismusforschung an der EURAC in Bozen.Das 6. Global Forum Südtirol 2014 beginnt um 14 Uhr und dauert bis 20 Uhr.