Entlang dieses Wegs trug Jesus nach neutestamentlicher Überlieferung sein Kreuz zur Hinrichtungsstätte auf den Berg Golgotha.Der Kreuzweg endet an der Grabeskirche. Das Gotteshaus steht der Überlieferung nach an der Stelle, an der Jesus Christus vor fast 2000 Jahren auf Golgotha gekreuzigt und dann begraben wurde. Insgesamt sechs Konfessionen wechseln sich in der Grabeskirche nach genauem Zeitplan mit ihren Gottesdiensten ab. Die aus dem 19. Jahrhundert stammenden Regelungen verbieten jede Veränderung der Ordnung und sind auch der Grund, warum die katholische Osternachtsfeier hier bereits am frühen Samstagmorgen gefeiert wird.Israelische Sicherheitskräfte sperrten die Wege zur Grabeskirche und kontrollierten die schmalen Altstadtgassen. Am Freitagabend wird die seit Jahrhunderten von Franziskaner-Mönchen gepflegte Tradition der Kreuzabnahme und Grablegung gefeiert: Dazu wird auf dem Golgotha-Hügel eine hölzerne Jesusfigur vom Kreuz abgenommen, auf dem Salbstein gesalbt und zum Grab getragen.apa