Mittwoch, 22. November 2017

Karibikländer brauchen nach Hurrikans fünf Milliarden Dollar

Nach den verheerenden Auswirkungen mehrerer Hurrikans haben die betroffenen Karibikländer die internationale Gemeinschaft um Hilfe bei den auf rund fünf Milliarden Dollar (etwa 4,3 Milliarden Euro) geschätzten Wiederaufbaukosten gebeten. Die Europäische Union sagte daraufhin bei einer Geberkonferenz der Vereinten Nationen am Dienstag in New York 300 Millionen Euro zu.

Unter anderem die Hurrikans „Irma“ und „Maria“ waren vor einigen Wochen durch die Karibik gezogen.
Unter anderem die Hurrikans „Irma“ und „Maria“ waren vor einigen Wochen durch die Karibik gezogen. - Foto: © APA/AFP

Auch viele andere Länder machten Zusagen, Kanada beispielsweise 100 Millionen Dollar. Wieviel insgesamt zusammenkam, war zunächst noch nicht klar.

Die diesjährige Hurrikan-Saison sei die bisher teuerste gewesen, sagte Miroslav Lajcak, Präsident der UN-Vollversammlung.

Unter anderem die Hurrikans „Irma“ und „Maria“ waren vor einigen Wochen durch die Karibik gezogen und hatten Tote und schwere Verwüstungen beispielsweise auf Antigua und Barbuda hinterlassen.

apa/dpa

stol