Mittwoch, 21. Juli 2021

4 Messerstiche, einer war tödlich – Engelmayr weiterhin in Psychiatrie

Karl Engelmayr, dem zur Last gelegt wird, auf die 78-Jährige eingestochen und sie damit getötet zu haben, wurde am heutigen Mittwoch am Landesgericht Haftrichter Emilio Schönsberg vorgeführt.

Die Bluttat ereignete sich am Sonntag im Park beim Lorenzerhof in Lana.
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Die Bluttat ereignete sich am Sonntag im Park beim Lorenzerhof in Lana. - Foto: © fm
Dieser bestätigte die Rechtmäßigkeit der Festnahme und verfügte eine weitere Sicherheitsverwahrung. Engelmayr steht nach Angaben seiner Verteidiger Nicola Nettis und Ernest Cuccarollo nach wie vor unter Schock und berief sich auf sein Recht, zu schweigen.

Wie berichtet, war Engelmayr angesichts seiner prekären Verfassung bald nach der Bluttat ins Meraner Spital gebracht worden.

Die Ärzte der psychiatrischen Abteilung, die sich seiner annahmen, konnten auch am Mittwoch die Gefahr, dass sich der 87-Jährige selbst etwas antun könnte, nicht ausschließen.

In der Folge entschied Richter Schönsberg zwar, dem Antrag von Staatsanwalt Andrea Sacchetti und der Verteidigung stattzugeben, Engelmayr aufgrund seines Alters den Hausarrest in seiner Wohnung zuzugestehen.

Vorerst bleibt er aber noch im Meraner Krankenhaus.

Der Sohn des Opfers, Karlheinz Erb, sprach im Interview über seine Fassungslosigkeit und das letzte Gespräch mit seiner Mutter.

Wie die am Mittwoch durchgeführte Autopsie ergab, dürfte ein Messerstich in die linke obere Seite des Brustkorbs, der die Lunge und eine Arterie verletzt hat, zum Tod von Maria Waschgler geführt haben.

Insgesamt war die 78-Jährige durch 4 Stiche verwundet worden.

dol