Darauf hat sich die Arbeitsgruppe - angeführt von Silke Unterkircher, Witwe von Karl Unterkircher, Unterkirchers Bruder Peter, sowie Ex-Manager Herbert Mussner – geeinigt.Karl Unterkircher-Award wird zur zweijährigen Veranstaltung Ab sofort sollen alle zwei Jahre drei Alpinisten bzw. Alpinistengruppen geehrt und mit dem Karl Unterkircher-Award ausgezeichnet werden.In diesem Jahr wird der Award am 6. Juli vergeben. Mitglieder der Ehrenjury sind der Schweizer Arzt und Alpinist Oswald Oelz, die italienischen Alpinisten Silvio Mondinelli (Gnaro) und Carlo Caccia, sowie die beiden Südtiroler Profi-Bergsteiger Christoph Hainz und Ivo Rabanser.Kurt Diemberger wieder auf Gröden-BesuchAls Ehrengäste haben Kurt Diemberger, der als einziger noch lebender Mensch zwei Achttausender erstbestiegen hat, und nepalesische Sherpas ihr Kommen zugesagt.Die Nominierten Nominiert für den Karl Unterkircher-Award sind Simone Moro, Denis Urubko und Cory Richards für die Winterbesteigung des Gasherbrum II in Pakistan am 2. Februar 2011.Ebenfalls für den Preis vorgeschlagen sind Nicolas und Oliver Favresse sowie Ben Ditto: Ihnen ist es gelungen, über neun neue Wege die Big Walls in Grönland zu bezwingen.Die wichtigste Route war „Devil’s Brew“, für die die drei Bergsteiger zehn Tage kletterten. Als Basislager diente das eigene Boot. Für dieses außergewöhnliche Unternehmen gewannen sie den „Piolet d’Or 2011“.Zur dritten nominierten Alpinistengruppe gehören Marina Kopteva, Galina Chibitok und Anna Yasinskaya: Sie erhielten als erste Frauen den „Piolet d’Or“ für die Neueröffnung der Nordwest-Wand-Route „Parallel World“ zum Great Trango Tower.Vergeben werden wieder drei Ehren- samt Geldpreise. Die Plaketten bestehen aus einem zehn Kilogramm schweren Dolomitgestein, der die Bergzacken des Langkofels darstellt und das Ebenbild von Karl Unterkircher trägt.Karl Unterkircher: 2008 am Nanga Parbat tödlich verunglücktKarl Unterkircher, 1970 in Wolkenstein geboren, verunglückte im Juli 2008 bei einer Nanga-Parbat-Expedition tödlich.Beim Aufstieg über die Rakhiot-Wand stürzte er in eine rund 15 tiefe Felsspalte. Die extremen Wetterbedingungen machten es seinen Bergkameraden Simon Kehrer und Walter Nones unmöglich, Unterkircher zu bergen.Erst beim Abstieg in die Gletscherspalte konnte Simon Kehrer den Leichnam Unterkirchers aus den Schneemassen ausgraben.Walter Nones aus Cavalese verunglückte zwei Jahre später, im Oktober 2010, am Cho Oyu in Nepal tödlich.stol