Die Landesregierung werde bis Ende Mai im Einvernehmen mit den Gewerkschaften Maßnahmen ausarbeiten, um bis zu 0,5 Prozent der laufenden Ausgaben einzusparen. "Das entspricht einer Summe von gut 16 Millionen Euro von insgesamt mehr als drei Milliarden an Personalspesen und anderen laufenden Ausgaben und bezieht sich auf das Land genauso, wie auf davon abhängige Körperschaften, Schulen und Gemeinden", betont Kasslatter Mur.Dass demnächst alle an einem Tisch sitzen, erfülle sie mit Genugtuung. Bei den Verhandlungen gehe es um das Gewährleisten guter Arbeitsbedingungen, auch in Zeiten des Sparens. Dazu seien seriöse Diskussionen und keine Stammtischargumente nötig, denen wiederum ungerechtfertigte Botschaften und Maßnahmen folgten. "Deshalb ist es auch fragwürdig, jetzt Lehrausgänge und einzelne schulische Angebote zu streichen, die wie bisher im Rahmen des Arbeitsvertrages getätigt werden", so die Landesrätin.Sie appelliert an die Lehrer, „getroffene Entscheidungen aufgrund der nun anderen Ausgangssituation zurückzunehmen, die Qualität des Südtiroler Bildungssystems weiterzuentwickeln und konstruktiv an der Diskussion um Einsparungen bei Zusatzleistungen und Finanzierungen an den Schulen teilzunehmen.“