Freitag, 23. Juni 2017

Kaufhausdiebstähle in Südtirol rückläufig

Regierungskommissär Vito Cusumano hat im Rahmen einer Pressekonferenz am Freitag einen Einblick in die Kriminalitätsdaten des laufenden Jahres 2017 gegeben.

Die Diebstähle in Einkaufszentren sind auf Landesebene um rund 20 Prozent zurückgegangen.
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Die Diebstähle in Einkaufszentren sind auf Landesebene um rund 20 Prozent zurückgegangen. - Foto: © shutterstock

Im Vergleich zu den ersten fünf Monaten des Jahres 2016 sei die Anzahl verübter Verbrechen zurück gegangen, so Cusumano.

So sind die Kaufhausdiebstähle bis Mai um rund 20 Prozent zurückgegangen. Generell sei die Anzahl der Diebstähle um rund 14 Prozent gesunken, erklärte der Präfekt. Unverändert seien jedoch die Daten zu Raubüberfällen.

„Die Daten verdeutlichen, wie groß der Unterschied zwischen der statistisch belegten und der subjektiv wahrgenommenen Sicherheit ist“, erklärte der Regierungskommissär. Dennoch gelte es, die Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Handels- und Gewerbetreibenden und Polizeikräften weiter auszubauen, nicht nur um das Sicherheitsgefühl der Menschen zu erhöhen, sondern auch um in der polizeilichen Kriminalprävention noch mehr Erfolge zu erzielen.

Die aktuellen polizeilichen Dienste sollen folglich noch weiter ausgebaut werden. In Bozen werden die Altstadt, der Bahnhof und der Bahnhofspark sowie die verschiedenen Stadtviertel verstärkt bewacht.

Um dem erhöhtem Unwohlsein und Unsicherheitsempfinden der Bürger entgegenzuwirken, soll die Zusammenarbeit zwischen Ordnungskräften und Stadtpolizei vor allem in bestimmten Stadtteilen und in den Abend- bzw. Nachtstunden intensiviert werden. 

stol

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