Die Freiheitlichen hatten im Landtag eine Anfrage zur Fünftagewoche eingereicht. Darin wollte die Partei von Obfrau Ulli Mair u.a. von der Landesregierung wissen, „welche überprüfbaren Erkenntnisse“ vorliegen und „welche Schritte die Landesregierung davon abzuleiten“ gedenke, denn viele Jugendliche seien wohl bald mit der Fünftagewoche überfordert.In seinem Antwortschreiben betonen Achammer, Tommasini und Mussner, dass „von einzelnen Stimmen abgesehen von den Schulen keine Meldungen kommen, die die Fünftagewoche in Frage stellen.“Bei einer Umfrage unter Mitgliedern der Schulräte der Grund-, Mittel- und Oberschulen hätten sich rund 75 Prozent der Befragten mit der Fünftagewoche zufrieden gezeigt. „Zur Belastung der Schüler gaben 42 Prozent der Befragten an, dass die Fünftagewoche zu einer höheren Belastung führt, für 25 Prozent hat die Belastung wegen der längeren Erholungspausen am Wochenende abgenommen, 33 Prozent sehen weder eine höhere noch eine geringere Belastung durch die Fünftagewoche“, heißt es im Antwortschreiben der Landesregierung.In den nächsten Monaten werde man die Ergebnisse der Umfrage und die möglichen Maßnahmen analysieren und diskutieren. „Innerhalb des Kalenderjahres sollten die Ergebnisse vorliegen, damit evtl. notwendige Anpassungen im Schuljahr 2015/16 umgesetzt werden können“, so die Schullandesräte.Die flächendeckende Fünftagewoche stehe jedoch nicht zur Debatte.stol