Dienstag, 27. Februar 2018

„Kein Pardon was die Würde des Menschen betrifft“

Am Rand der Tagung „Grenzenlose Solidarität: als ChristInnen wählen“ hat Pastoraltheologe Paul Zulehner am Montag im „Dolomiten“-Interview über Retter des christlichen Abendlandes, nicht wählbare Parteien und wehrt sich auch gegen Kritik an Bischof Ivo Muser.

Paul Zulehner. - Foto: DLife
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Paul Zulehner. - Foto: DLife

Nicht wählen? Das hält der Priester Paul Zulehner für eine „schlimmere Sünde als Ehebruch“. Aber wen wählen? Darüber und über einiges mehr spricht er im „Dolomiten“-Interview.

„Dolomiten“: Was ist für Sie ein Kennzeichen einer Partei, die auch für Christen wählbar ist?

Paul Zulehner: „Das ist schwierig zu sagen. Aber wo ich keinen Pardon kenne, das ist die Würde des Menschen. Wenn es einen Gott gibt und wir Menschen seine Kinder sind, also Brüder und Schwestern, dann trägt jede und jeder göttliche DNA in sich. Und dann geht es mich eben etwas an, wenn da ein fünfjähriger Bub in der Ägais ertrinkt. Das ist jemand, der aus meiner Familie stirbt, das kann mir nicht egal sein.“

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Das vollständige Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

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stol