Sonntag, 26. November 2017

Kein Schlupfloch mehr für Stalker

1500 Euro Bußgeld – und Stalker bleiben unter bestimmten Umständen straffrei. Möglich macht dies das neue Strafgesetz. Wie das möglich ist, darüber berichtete die „Zett“ vor einem Monat. Nun kommt politische Bewegung in die heikle Materie.

Ein aktuelles Urteil des Obersten Gerichtes von Turin hatte den Stein ins Rollen gebracht.
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Ein aktuelles Urteil des Obersten Gerichtes von Turin hatte den Stein ins Rollen gebracht. - Foto: © shutterstock

Wie die „Zett“ am  29. Oktober berichtete, hatte ein aktuelles Urteil des Obersten Gerichtes von Turin den Stein ins Rollen gebracht: Gemäß „Artikel 162-ter“  in „Comma 1 in Artikel 1 des Staatsgesetz 103/2017“ wurde ein mutmaßlicher  Stalker dazu verurteilt 1500 Euro Schadenersatz an sein Opfer zu berappen; damit war der Fall geschlossen. Denn mit dieser Pönale ging der Täter straffrei, blieb also ohne Vorstrafe. 

Mehrere Parlamentarierinnen hatten den Fall publik gebracht und Änderungsvorschläge eingebracht. Ende Oktober kam dann die 2. Gesetzgebungskommission des Senats zum Schluss, ein ganz neues Stalkinggesetz auszuarbeiten.

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe der Sonntagszeitung "Zett".

Z

stol