Der Wermutstropfen: Noch sei nicht absehbar, wann er gebaut wird. „Voraussetzung dafür ist die Verdoppelung der Geleise“, sagt Alfreider.<BR /><BR />Kommt der Sinicher Bahnhof in 5 oder in 10 Jahren? Das lasse sich jetzt nicht sagen. „Es hängt es von uns allen ab, wie schnell wir mit dem Ausbau der Bahnstrecke Meran-Bozen weiterkommen“, fügt der Mobilitätslandesrat hinzu.<BR /><BR />Entstehen soll der Sinicher Bahnhof auf der Höhe des Heimwerkermarktes OBI. „Dort wo bereits verbautes Gebiet ist. Der Bahnhof ist Teil der Trassenführung. Zudem haben wir auch die fixe Zusage des Landes, dass eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer über die Etsch zur Handwerkerzone Lana errichtet wird. Ein Bahnhof in Sinich ist auch für die Gemeinden Tscherms, Lana, Ulten, Schenna und Hafling sehr wichtig“, sagt Vizebürgermeisterin und Mobilitätsstadträtin Zeller. Ein zweiter möglicher Bahnhof-Standort wäre laut Masterplan in der Fermi-Straße.<h3> Bahnübergänge in Meran sollen eliminiert und durch Unterführungen ersetzt werden</h3>Unabhängig davon sollen laut Zeller vom Schienennetzbetreiber RFI die Bahnübergänge in Meran eliminiert und durch Unterführungen ersetzt werden.<BR /><BR />Gestern wurde zum Projekt Bahnausbau Bozen-Meran samt Bahnhof Sinich im Landtag ein Beschlussantrag von Madeleine Rohrer (Grüne) abgelehnt. Sie hatte gefordert, dass jährlich über das Projekt im Landtag Bericht erstattet wird, dass eine Studie gemacht wird, wie die Gärten von Trauttmansdorff an den Bahnhof angebunden werden, damit die Gäste nicht mit dem Auto nach Meran kommen, wie es mit direkten Busverbindungen zum neuen Bahnhof ausschaut und dass eine Koordinierungsstelle eingerichtet werden solle. „Ein Ja zum Beschluss hätte dem Projekt gut getan, weil die Botschaft ausgegangen wäre, dass es dringend ist und wir den Bahnhof brauchen für den Wirtschaftsstandort Lana-Sinich und für alle Umlandgemeinden“, sagt Rohrer.<BR />