Die Bergrettungsorganisationen appellieren an die Entscheidungsträger, ehestens eine Lösung zu finden.<BR /><BR />Ende August hat Landesrat Arnold Schuler die erweiterte Funkumsetzerstation Radsberg besichtigt. Sie ist mit Wasserstofftechnologie ausgestattet und sollte damit ausfallsicher sein. Bei diesem Besuch hatte der Landerat betont, wie wichtig die Sicherheit und Effizienz der Funkkommunikation ist und wie sehr diese in Notfällen die Einsatzkräfte unterstützen können.<BR /><BR /><embed id="dtext86-61496090_quote" /><BR /><BR />Was aber ist mit dem Gebiet nördlich der Drei Zinnen mit dem Rienztal, der Langen Alm usw? Dort gibt es keine funktionierende Funkverbindung, kein Telefonnetz. An schönen Tagen sind dort tausende Menschen unterwegs. Entsprechend hoch ist auch die Notfallhäufigkeit. „Dieses Gebiet ist nicht nur ein touristischer, sondern auch ein rettungstechnischer Hotspot“, sagen die Bergretter. <BR /><BR />Josef Auer, der Bezirksvertreter der Bergrettungsdienste des Pustertals, appelliert daher an die zuständigen Entscheidungsträger, „sich ehestens mit diesem Problem auseinanderzusetzen, konsistente Lösungen zu finden und umzusetzen“, denn „verlässliche Kommunikationsmittel sind nicht nur für ein rasches Finden und Versorgen von Notfallpatienten elementare Voraussetzungen, sondern stellen auch einen wesentlichen Sicherheitsaspekt für die Retter dar“.<BR /><BR />Zivilschutzlandesrat Arnold Schuler weiß um das Problem. So wie die Bergretter betont auch er, dass eine Lösung dringend notwendig ist. Man arbeite schon seit einigen Jahren daran. Aber das Thema sei komplex, sagt er. Schon vor einiger Zeit sei ein Projekt für die Erschließung des Gebietes mit Glasfaser und Strom und die Errichtung eines Umsetzers ausgearbeitet worden. Aber dann habe es geheißen, und vor allem auch der Sextner Bürgermeister Thomas Summerer dränge sehr und immer wieder darauf, dass es endlich auch eine Lösung für die Entsorgung der Abwässer der Drei-Zinnen-Hütte braucht. <h3> „Es braucht eine Lösung“</h3>Daher sei das Projekt erweitert und die veranschlagten Kosten entsprechend höher geworden, berichtet Schuler. Vor längerem sei dies alles mit Vertretern des CAI Padua als Besitzer der Drei-Zinnen-Hütte besprochen worden. Es sei dann eine Weile Stillstand eingetreten,doch vor einigen Tagen habe er sich mit Vertretern des CAI Padua bei Landeshauptmann Arno Kompatscher getroffen, wo man insbesondere auch über die Kosten und die Aufteilung der Kosten diskutiert habe. Er hoffe nun, sagt Landesrat Schuler, „dass wir zu einer Einigung kommen, denn es braucht eine Lösung: für eine funktionierende Funkverbindung und für eine Entsorgung der Abwässer“. <BR />