Montag, 30. April 2018

Keine heiße Spur nach Leichenfund in Nordtirol

Nach dem Leichenfund in Fritzens in Nordtirol bleibt die Identität des Opfers vorerst weiter unklar.

Die Polizei steht am Anfang der Ermittlungen. - Foto: APA
Die Polizei steht am Anfang der Ermittlungen. - Foto: APA

Es seien „nur sehr wenige Hinweise”, was die Kleidung des getöteten Mannes betrifft, eingegangen, sagte LKA-Leiter Walter Pupp der APA am Montag. Zudem gebe es „den ein oder anderen überprüfenswerten Fall aus unserer internen Datenbank”, aber noch keine heiße Spur, betonte Pupp.

All dem gehe man nun nach, aber: „Wir stehen noch ganz am Anfang der Ermittlungen”. Das Landeskriminalamt hatte zuletzt Bilder von Kapuzenjacke, Pullover, Schuhen und Uhr des Opfers veröffentlicht. Ausweise waren in der Kleidung des Mannes keine gefunden worden. Die Ermittler gingen davon aus, dass der Tote „70 Jahre oder eher älter” war.

Leiche steckte in Plastiksack

Die Leiche war am Freitagnachmittag in der Nähe des Fußballplatzes bei Flurreinigungsarbeiten entdeckt worden. Sie steckte in einem Plastiksack, der oberflächlich eingegraben und mit Ästen bedeckt war.

Der Mann wurde offenbar durch „einen schweren Angriff auf den Kopf” getötet. Ersten Erkenntnissen zufolge soll es sich bei dem Fundort nicht gleichzeitig um den Tatort handeln. Die Leiche dürfte dorthin transportiert worden sein. Wie lange sie vor der Entdeckung dort lag, konnte bisher nicht mit Sicherheit gesagt werden. Das LKA ging aber von zumindest mehreren Monaten aus.

apa

stol