Freitag, 29. Januar 2021

Keine rote Region in Italien mehr – Südtirol wird orange

Dank der sinkenden Infektionszahlen kann Italien seine Anti-Covid-Auflagen lockern. Ab Sonntag wird keine der 20 italienischen Regionen mehr als rot Zone eingestuft, teilte das Gesundheitsministerium mit.

Ab Sonntag hat Italien keine roten Zonen mehr.
Ab Sonntag hat Italien keine roten Zonen mehr. - Foto: © shutterstock
In keiner Region werden daher ab Sonntag Teil-Lockdowns gelten.

Lediglich Südtirol, Umbrien, Apulien, Sizilien und Sardinien wurden als orange eingestuft.

Alle anderen Regionen sind ab Sonntag gelb. Das gilt auch für die Lombardei, die von der Epidemie am stärksten betroffenen Region, in der vergangene Woche noch ein Teil-Lockdown galt.

Landeshauptmann Kompatscher hat am Donnerstag eine neue Verordnung unterzeichnet, mit der ab Sonntag erneut Bars und Restaurants geschlossen werden.

Der Präsident des Obersten Gesundheitsrats (ISS), Silvio Brusaferro, sprach von einem leichten Rückgang der Sterberate infolge des Coronavirus. „Die Lage auf den Intensivstationen entspannt sich. Das Durchschnittsalter der Patienten, die wegen des Covid 19 ins Spital eingeliefert werden, liegt bei über 70 Jahren“, kommentierte Brusaferro.

Die Zahl der täglichen Corona-Todesopfer in Italien ist am Freitag gesunken. So wurden 477 Personen gemeldet, die zuletzt in Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2-Infektion gestorben sind.

Auch das Trentino wird als gelbe Zone eingestuft.

Landeshauptmann Maurizio Fugatti teilt in einer Aussendung mit „es ist ein harter Kampf und nichts darf als selbstverständlich angesehen werden. Jeder Tag, der vergeht, besteht aus kleinen Eroberungen die mit Opfern und Schmerz verbunden sind. Ich bedanke mich bei allen Mitbürgern, die mit Geduld und Aufopferung der Pandemie, die einem Krieg gleichgestellt werden kann, begegnen. Dank ihres Engagements, ihrer Bemühungen und iher Disziplin können wir gelbe Zone bleiben“.

apa/ansa

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