Freitag, 30. Juni 2017

Keine Spur von am Nanga Parbat vermissten Bergsteigern

Eine Woche nach dem Verschwinden eines spanischen und argentinischen Bergsteigers an einem der höchsten Berge der Welt in Pakistan gab es weiter keine Spur der Männer.

Eine Woche nach dem Verschwinden eines spanischen und argentinischen Bergsteigers an einem der höchsten Berge der Welt in Pakistan gab es weiter keine Spur der Männer.
Eine Woche nach dem Verschwinden eines spanischen und argentinischen Bergsteigers an einem der höchsten Berge der Welt in Pakistan gab es weiter keine Spur der Männer. - Foto: © shutterstock

Der Rettungshubschrauber mit Suchteams im Base Camp des Nanga Parbat habe wegen schlechten Wetters nur einmal, am Mittwoch, abheben können, sagte der Organisator der Tour, Muhammad Iqbal von der Firma Summit Karakorum, am Freitag.

„Es besteht aber Hoffnung, dass die Suche heute weitergehen kann.“ Er könne nicht sagen, ob die vermissten Kletterer noch am Leben seien. „Es steht Fünfzig-Fünfzig.“ Beim letzten Kontakt mit den Männern am vergangenen Freitag seien sie auf 6.400 Metern Höhe gewesen, sagte Iqbal. Dort sei es derzeit minus 15, minus 20 Grad kalt.

Ob die Männer überlebt haben, hänge auch davon ab, ob sie eine Zuflucht gefunden hätten oder verletzt seien. Karrar Haidari vom pakistanischen Alpin-Klub sagte, die Männer hätten sich am Mazeno Ridge versucht, eine der härtesten Routen zum Gipfel.

Der Nanga Parbat ist 8.126 Meter hoch und gilt als schwer zu besteigen. An seinen extrem steilen Flanken gibt es regelmäßig Lawinen und Steinschläge.

apa/dpa

stol