Mittwoch, 29. März 2017

Keine UNESCO-Aufnahme: Egetmann muss warten

Die italienische UNESCO-Kommission hat sich entschieden: In diesem Jahr wird die Veranstaltung „Perdonanza Celestiniana“ für die Aufnahme in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes empfohlen. Der Egetmann-Umzug muss sich weiterhin gedulden.

Noch muss der Egetmann-Hans warten: Die italienische UNESCO-Kommission hat für das Jahr 2018 eine andere Veranstaltung vorgeschlagen.
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Noch muss der Egetmann-Hans warten: Die italienische UNESCO-Kommission hat für das Jahr 2018 eine andere Veranstaltung vorgeschlagen.

Für das Jahr 2018 wird Italien also die Veranstaltung, die jährlich im Erdbebengebiet L'Aquila abgehalten wird, vorschlagen.

Die „Perdonanza Celestiniana“ ist eine historisch-religiöse Veranstaltung aus dem Jahr 1294, deren Höhepunkt die Öffnung einer Heiligen Pforte am 28. August ist. Als zweiter Kandidat wurde die italienische Trüffelproduktion vorgeschlagen.

„Sind nicht enttäuscht“

Für den Egetmann-Umzug heißt es jetzt warten. „Wir hatten damit gerechnet, dass wir nicht sofort vorgeschlagen werden“, erklärt der Obmann des historischen Umzugs, Günter Bologna. 

Enttäuscht ist er nicht: „Wir haben uns 6 Jahre lang auf die Nominierung vorbereitet, haben unser Bestes gegeben und alle Kriterien erfüllt. Da kommt es jetzt auf das eine oder andere Jahr auch nicht mehr an, denn wir sind sicher: Irgendwann ist es soweit.“

Auch Kulturlandesrat Philipp Achammer ist optimistisch:

stol/liz

stol