Der Dachverband verweist „auf zwei negative Gutachten durch die II.Landschaftsschutzkommission, zwei Natura2000-Gutachten in denen die Problematiken in Bezug auf die Almerschließung dargelegt wurden, zwei negative Fach-Gutachten durch einen externen Experten im Bereich Landschaftsschutz und Forstwesen, eine Fachexpertise durch Univ. Prof. Maurizio Ramanzin von der Universität Padua.“Alle bewerteten den Bau der geplanten Zufahrt als ökologisch inakzeptabel bzw. nicht erforderlich. „Aufgrund all der oben vorgebrachten negativen Begründungen schlägt das Assessorat von Landesrat Elmar Pichler Rolle der Landesregierung die Ablehnung des Rekurses des Antragstellers vor.“ Sollte die Landesregierung das Erschließungsprojekt vollständig oder teilweise annehmen, „wäre daher nicht nur für den Dachverband für Natur- und Umweltschutz eine böse Überraschung, es würde auch eine juristische Reaktion provozieren“, heißt es in einer Stellungnahme.Die Vertreter des Umweltschutzes hätten nach dem ersten Gerichtsverfahren bereits einen weitreichenden Kompromiss akzeptiert, was das bereits errichtete untere Teilstück des Weges anbelange. „Weitere Kompromisse, wie die Ausweisung des neuen Wegstückes am Papier als Traktorweg oder ähnliches können von unserer Seite nicht eingegangen werden“, unterstreicht der Dachverband für Natur- und Umweltschutz.