Die Zahl der Patienten in den Covid-Intensivstationen steigt weiter an. Eine Erklärung dafür könnten die weit gefährlicheren Mutanten sein, die in Südtirol nachgewiesen sind und immer weiter um sich greifen.<BR /><BR /><BR /><BR />von Michael Eschgfäller<BR /><BR /><BR />Doch es dürfte wohl eine Kombination an Faktoren sein. „Zum einen scheinen die Patienten in Südtirol eine Woche später in die Intensivstation verlegt zu werden als andernorts zum anderen spielen die Virus-Varianten eine Rolle“, so Falk. Er könne sich die hohe Zahl an Intensivpatienten nur so erklären. Durch die Verzögerung um eine Woche werde sich wohl erst in ein paar Tagen zeigen, ob in Südtirols Intensivstationen wirklich eine Entspannung eintritt.<BR /><BR />Ein Blick auf die Statistik belegt derzeit das Gegenteil. Nach einem Monat Lockdown war im vergangenen Herbst die Zahl der Covid-Intensivpatienten an Südtirols Krankenhäusern deutlich zurückgegangen. Ganz anders im derzeitigen Lockdown. Nach einer leichten Entspannung steigt die Belegung der Intensivbetten seit Tagen weiter an.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="621581_image" /></div> <BR /><BR />Vor allem die Auswirkungen der britischen und der südafrikanischen Mutante dürfte sich bei der Hospitalisierungsrate zeigen. Südtirol habe alles auf die südafrikanische Variante ausgelegt, „was international ja gut angekommen ist und etwa in Österreich bereits nachgeahmt wird“, so Falk. <BR /><BR />„Das Hauptproblem ist aber die britische Mutante. Die erhöht nachgewiesenermaßen die Krankenhauslast“, sagt er. Und gerade bei dieser Variante bestehe keinerlei Chance der Nachverfolgung mehr. Zwischen 30 und 50 Prozent der Neuinfektionen in Südtirol dürfte inzwischen schon auf die britische Mutante zurückgehen. <BR />