Die Aktion war bereits im vergangenen Jahr angeboten worden. Damals ließen sich nach Angaben der Veranstalter rund 50 Menschen das Markenlogo auf die Haut tätowieren. Der Verbraucherschutzverband Federconsumatori fordert, die sogenannte „KFC Tattoo Experience“ zu stoppen. Dabei geht es auch um mögliche hygienische und rechtliche Fragen.<BR /><BR />Federconsumatori Modena bezeichnete die Aktion als fragwürdigen Tausch von Fast Food gegen dauerhafte Werbung auf dem Körper. Der Verband forderte die Stadt und die örtliche Gesundheitsbehörde auf, die Aktion zu überprüfen und gegebenenfalls den KFC-Stand von der Messe zu entfernen. Auch der Branchenverband CNA Sanità e Benessere verlangte die strikte Einhaltung der Vorschriften für das Tätowiergewerbe.<BR /><BR />Die Stadt Modena erklärte dagegen, die diesjährige Veranstaltung sei ordnungsgemäß genehmigt. Die beiden von KFC beauftragten Tätowierer hätten die erforderlichen Unterlagen beim zuständigen Amt eingereicht und eine entsprechende Meldung über die Aufnahme ihrer Tätigkeit abgegeben.<BR /><BR />Für die Veranstaltung am vergangenen Wochenende hatte KFC neben der Tattoo-Aktion weitere Werbeangebote geplant. Dazu gehörten digitale Spiele mit QR-Codes, Pokémon-Sammelkarten, limitierte Tassen sowie ein Hologramm des KFC-Gründers Colonel Sanders. Zudem wurde ein Shuttle zwischen der Messe und einer KFC-Filiale organisiert. Zum Abschluss fand eine Abendveranstaltung mit DJ statt.