Donnerstag, 16. Februar 2017

Kiefernprozessionsspinner: Biologische Bekämpfung vom Hubschrauber aus

Am Montag, 20. Februar, wird vom Hubschrauber aus ein Präparat zur Bekämpfung des Prozessionsspinners ausgebracht, teilt das Forstinspektorat Schlanders mit.

Prozessionsspinner
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Prozessionsspinner - Foto: © LPA

Auffällige weiße Raupen-Gespinstnester in den Kronen und an den Astenden der Kiefern weisen auf den Befall durch Kiefernprozessionsspinner hin. Die Brennhaare dieser Forstschädlinge sind giftig, weshalb sich Menschen und Tiere von ihnen fernhalten sollen.

Eine Bekämpfung ist in Gebieten Pflicht, wo dieser Schädling ein Risiko für die Gesundheit von Mensch und Tier darstellen könnte. Seit zehn Jahren sind "Bestimmungen über die Pflichtbekämpfung des Kiefernprozessionsspinners Thaumetopoea pityocampa" in Kraft.

Am Montag, dem 20. Februar, wird ab 8.30 Uhr von einem Hubschrauber aus das biologische Präparat Bacillus thuringiensis verteilt, mit dem der Kiefernprozessionsspinner in den betroffenen Waldflächen von rund 120 Hektar in den Vetzaner Leiten, Schlanderser Leiten, Kortscher Leiten, Eyrser Leiten und Spondinigbekämpft wird, beginnend von Vetzan talaufwärts. Sollte die Witterung am Montag ungünstig sein, erfolgt die Ausbringung an einem der darauffolgenden Tage.

"Das verwendete Mittel ist für Mensch und Tier nicht schädlich", unterstreicht der Direktor des Forstinspektorates Schlanders Mario Broll. Der Forstdienst wird während der Besprühung die notwendige Präsenz gewährleisten, um unangenehme Zwischenfälle zu vermeiden.

Für die Behandlung einzelner Bäume im Siedlungsbereich kann man sich an die zuständige Forststation wenden, da die Möglichkeit besteht, auch mit Bodenspritzgeräten eine Behandlung durchzuführen.

Auskünfte erteilen das Forstinspektorat Schlanders unter der Telefonnummer 0473 736120 oder die Forststationen; dort liegen auch Informationsfaltblätter auf.

stol