Dienstag, 15. März 2022

Kiew: Mehrere Zivilisten bei russischen Angriffen getötet

Bei nächtlichen russischen Angriffen auf Ziele in der Ukraine sind nach Angaben aus Kiew mehrere Zivilisten getötet worden. In der ostukrainischen Stadt Rubischne im Gebiet Luhansk seien 4 Menschen ums Leben gekommen, meldete die Agentur Unian am Dienstag.

Russische Bomben haben mehrere Wohnhäuser in Kiew getroffen. - Foto: © APA/afp / ARIS MESSINIS

Die Angriffe hätten eine Einrichtung für sehbehinderte Kinder, das städtische Krankenhaus und 3 Schulen zerstört. Rubischne liegt nahe der Großstadt Sjewjerodonezk, um die sich prorussische Separatisten und ukrainische Truppen derzeit heftige Kämpfe liefern.

Angriff auf Wohnhäuser in Kiew

In der Hauptstadt Kiew wurden nach Angaben des örtlichen Zivilschutzes am frühen Morgen insgesamt 4 Wohngebäude in mehreren Stadtteilen von Raketen getroffen. Ersten Informationen zufolge wurden 2 Menschen getötet und ein weiterer verletzt. 35 Bewohner hätten gerettet werden können, schrieb die Kiewer Zivilschutz-Sprecherin Swetlana Wodolaha bei Facebook.

Berichten zufolge wurde auch der Eingang zu einer U-Bahn-Station beschossen. Es wird vermutet, dass dieser Angriff einer nahe gelegenen Munitionsfabrik galt.

Inmitten der Kampfhandlungen haben die Regierungschefs von Polen, Tschechien und Slowenien am Dienstag beschlossen zu einem Solidaritätsbesuch in die belagerte ukrainische Hauptstadt Kiew zu reisen.

Alle Berichte zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier.

apa/stol

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