Das Kind wird auf der Intensivstation des Kinderkrankenhauses Gaslini in Genua behandelt. <BR /><BR />Der Betreiber des Strandbads befreite das Mädchen, indem er ihm die Haare abschnitt. Rettungskräfte leiteten anschließend Reanimationsmaßnahmen ein, die rund 30 Minuten dauerten. Danach wurde das Kind per Hubschrauber in die Klinik geflogen. Der Unfall ereignete sich in einem Strandbad, das die Familie aus Mailand regelmäßig besucht. Die genaue Ursache wird noch untersucht. <BR /><BR />Die Poolanlage wurde beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft und die Ermittlungsbehörden untersuchen die Ursache des Unfalls. Die Poolanlage soll auf mögliche technische Mängel überprüft werden.<BR />Nach Medienberichten handelt es sich um den zweiten ähnlichen Vorfall in Ligurien innerhalb weniger Monate. Bereits im Mai war ein Mädchen in einem Schwimmbad in Celle Ligure in einer vergleichbaren Situation verletzt worden.<BR /><BR />Der Unfall wirft wieder Fragen über die Sicherheit der Swimmingpools auf. Insgesamt sind 604 Menschen in den Jahren 2024 und 2025 in Italien bei Badeunfällen ums Leben gekommen, geht aus einem Bericht des italienischen Verbandes der Ertrinkungsprävention hervor. Ein großer Teil der Badeunfälle ereignete sich an frei zugänglichen Stränden ohne Aufsicht von Rettungsschwimmern. In Schwimmbädern kamen innerhalb von zwei Jahren 37 Menschen ums Leben. Die Mehrheit der Opfer waren Kinder und Jugendliche.