Donnerstag, 30. November 2017

Kinder haben „Recht auf Impfung“

Helga Schmid Vieider (66) kann über die aktuelle Impfdebatte nur den Kopf schütteln. Sie muss selbst mit den Folgen der Kinderlähmung zurechtkommen und spricht sich für den Impfschutz der Kinder aus.

Die Impfdebatte hält weiter an. (Symbolfoto)
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Die Impfdebatte hält weiter an. (Symbolfoto) - Foto: © shutterstock

„Ich bin überzeugt, dass die Kinder zum Schutze ihrer Gesundheit ein Recht auf Impfung haben. Die Eltern sollten besser den wissenschaftlichen Belegen und Fakten trauen anstatt sich von fadenscheinigen Behauptungen blenden zu lassen,“ betont sie im Interview mit dem Tagblatt "Dolomiten". 

Es sei zwar klar, dass niemand einen Zwang befürworte, „aber wenn der allergrößte Teil der Gesellschaft vernünftig ist, dann müssen die Gesundheitsbehörden nicht zu solch drastischen Mitteln greifen,“ so Vieider. 

Sie kenne viele Personen, die erkrankt sind, weil sie keinen Impfschutz hatten: gelähmte Menschen, schwerhörige Kinder nach einer Maserninfektion, unfruchtbare Männer nach Mumpsinfektion, Personen mit chronischer Hepatitis. „Deswegen mache ich mich stark für das Recht der Kinder auf Impfung, ansonsten kommt der Tag, wo die Kinder die Folgen tragen müssen,“ betont Helga Schmid Vieider.

D/az

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol