Mittwoch, 20. April 2016

Kinderdorf-Kinder üben sich in Selbstverteidigung

Kinder und Jugendliche können manchmal in brenzlige Situationen geraten, wo sie von anderen gemobbt, bedroht und auch körperlich angegriffen werden. Ein Kurs soll die Kinder und Jugendlichen im Südtiroler Kinderdorf befähigen, sich aus solchen gefährlichen Situationen heil zu befreien.

Ein halbjähriger Selbstverteidigungskurs wird im Südtiroler Kinderdorf für Betreuer und Betreute ausgerichtet.
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Ein halbjähriger Selbstverteidigungskurs wird im Südtiroler Kinderdorf für Betreuer und Betreute ausgerichtet. - Foto: © STOL

„Mein Anliegen ist es, dass Kinder und Jugendliche lernen Gefahrensituationen richtig einzuschätzen und angemessen damit umzugehen", sagt Thomas Wieser, der Geschäftsführer der Goldwerk GmbH Bozen. Aus diesem Grund richtet er kostenlos einen halbjährigen Selbstverteidigungskurs im Südtiroler Kinderdorf aus.

Thomas Wieser ist selbst Krav Maga-Trainer. Er kommt einmal wöchentlich ins Kinderdorf, um zu trainieren. „Es gibt nichts Schöneres als begeisterte Kinder und Jugendliche, die so schnell aufnehmen und immer mehr wissen wollen“, freut sich Sebastian Ferrari, der Cheftrainer Krav-Maga.

"Wenn ‚Schwache‘ lernen sich gegenüber Stärkeren effektiv zu verteidigen, dann wächst ihr Selbstvertrauen. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten das Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen im Südtiroler Kinderdorf zu stärken. Das Selbstbewusstsein, das sie im Training erlangen, stärkt auch ihre Persönlichkeitsentwicklung“, ist Wieser überzeugt.

„Es ist super toll zu lernen wie man sich selbst verteidigt. Und ich denke, das sollten viele Mädchen lernen, um sich besser schützen zu können“, so ein 16-jähriger Jugendlicher.

stol

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