Freitag, 10. April 2020

„Kindergärten für kleine Gruppen wieder öffnen“

Die Kinderbetreuung stellt für viele Familien in der aktuellen Krise ein Problem dar. Helena Saltuari, Landesdirektorin für den deutschsprachigen Kindergarten, schlägt deshalb vor den Kindergarten für kleinere Gruppen wieder zu öffnen, „Ein lobenswerter Ansatz“, das findet auch der Katholische Familienverband Südtirol (KFS).

Die Kinderbetreuung stellt viele Familie gerade vor Herausforderungen, deshalb spricht sich der KFS für eine Öffnung der Kindergärten in Kleingruppen aus.
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Die Kinderbetreuung stellt viele Familie gerade vor Herausforderungen, deshalb spricht sich der KFS für eine Öffnung der Kindergärten in Kleingruppen aus. - Foto: © shutterstock
Eltern haben es in der jetzigen Krisenzeit nicht einfach. Viele haben Angst um den Arbeitsplatz, was zu Existenzängsten und finanziellen Problemen führt. Wegen der Ausgangssperre fühlt man sich nicht nur selbst der Freiheit beraubt, auch die Kinder machen zusehends Druck, endlich wieder raus zu dürfen.

Alle sehnen sich nach Normalität. Wenn die Eltern in einigen Wochen dann endlich wieder zur Arbeit dürfen, stehen sie vor der nächsten Herausforderung: Wohin mit den Kindern?

Eine große Hilfe für berufstätige Eltern wäre der Vorschlag von der Landesdirektorin für den deutschsprachigen Kindergarten, nach österreichischem Vorbild im Kindergarten Kleingruppen zuzulassen, weil somit auch die Sicherheitsbestimmungen leichter eingehalten werden können. Selbst eine Verlängerung des Kindergartens über die Sommermonate wird nicht ausgeschlossen.

„Diese Idee ist sehr zu begrüßen“, findet die Präsidentin des Katholischen Familienverbands Südtirol, Angelika Mitterrutzner, „denn besonders die kleinen Kinder brauchen Normalität und einen geregelten Tagesablauf mit ihnen bekannten Bezugspersonen.“

stol

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