Den Beschuldigten wird die Verbreitung und der Besitz großer Mengen kinderpornografischen Materials vorgeworfen. An der Aktion waren mehr als 100 Beamte der Postpolizei beteiligt. <BR /><BR />Neben Bozen fanden Durchsuchungen in 16 weiteren italienischen Städten statt, darunter Mailand, Turin, Venedig, Verona und Bari. Insgesamt wurden sieben Personen verhaftet, gegen 30 Männer wird ermittelt. Darunter sind Studenten, Arbeitslose, Beamte und Freiberufler im Alter von 19 bis 59 Jahren.<BR /><BR /> Die Ermittlungen, die teilweise auch verdeckt geführt wurden, führten zu mehreren Gruppen, die Videos und Bilder mit Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen ausgetauscht haben sollen, darunter auch Aufnahmen von Kleinkindern. Um die Nutzer zu identifizieren, waren umfangreiche Ermittlungen sowie die Auswertung von Daten aus dem Ausland erforderlich. <BR /><BR />Bei den Durchsuchungen wurden zahlreiche Computer, Smartphones und andere Datenträger mit Zehntausenden illegalen Dateien sichergestellt. Das beschlagnahmte Material wird nun ausgewertet, um den Tatverdacht zu erhärten, weitere Beteiligte auszuforschen und die betroffenen Kinder zu identifizieren.