Dienstag, 31. Dezember 2019

Kirche muss sich „ins Getümmel“ stürzen

Papst Franziskus hat die Kirche zum Jahreswechsel aufgerufen, sich „ins Getümmel“ zu stürzen und sich den Menschen wieder zu nähern.

Papst Franziskus spendete zum Jahreswechsel den eucharistischen Segen.
Papst Franziskus spendete zum Jahreswechsel den eucharistischen Segen. - Foto: © ANSA / FABIO FRUSTACI

„Wir sind aufgerufen, andere zu treffen und auf ihr Dasein, ihren Hilfeschrei zu hören“, sagte der Pontifex bei der traditionellen Vesper zum Jahresabschluss am Dienstag im Petersdom in Rom.

Die Menschen und die Kirche müssten zuhören und miteinander reden.

„Auf diese Weise verbreitet sich in der Stadt und auch in der Kirche tatsächlich neue Luft, der Wunsch, wieder auf die Straße zu gehen, die alte Logik der Opposition und der Grenzen zu überwinden, um zusammenzuarbeiten und eine gerechtere und geschwisterliche Stadt zu bauen.“

Vor der Messe hatte Franziskus spontan eine Kirche in Rom besucht, um an der Trauerfeier für eine persönliche Freundin teilzunehmen.

Am 1. Jänner wird das Katholiken-Oberhaupt mit einer Messe im Petersdom das neue Jahr einläuten.

Der Tag ist in der katholischen Kirche auch Welttag des Friedens.

apa/dpa