Mittwoch, 26. August 2015

Klagewelle nach Hackerangriff auf Seitensprungportal

Auf das Seitensprung-Portal Ashley Madison rollt nach dem Hackerangriff mit Veröffentlichung der Daten von Millionen Nutzern eine Klagewelle zu.

Nach zwei Anwaltskanzleien am Sitz des Unternehmens in Kanada zogen auch Nutzer aus den USA unter anderem in Texas und Kalifornien vor Gericht. Sie werfen der Betreiberfirma Avid Life Media vor, nicht genug für die Sicherheit getan zu haben.

Ashley Madison war gezielt als Flirt-Portal für Seitensprünge beworben worden, Gründer und Chef Noel Biderman lockte in Interviews mit dem Versprechen absoluter Diskretion.

Das Unternehmen bot auch die Option an, um 19 Dollar (16,51 Euro) alle Daten löschen zu lassen. Die von Hackern vergangene Woche veröffentlichten Profile zeigten jedoch laut Medienberichten, dass auch danach noch Informationen auf den Servern blieben.

Insgesamt waren Angaben zu rund 36 Millionen Profilen veröffentlicht worden. Auch 80.000 Österreicher sollen betroffen sein.

apa/dpa

stol