Als Stadtrat für Urbanistik ist er der oberste Verantwortliche für diesen Bereich. Dal Medico will mit dem Verfahren zum Projekt wieder von Null starten.<BR /><BR />Wie berichtet, hat das Verwaltungsgericht das Bauprojekt der Gemeinde in der 1. Mai-Straße, wo 80 Wohnungen hätten entstehen sollen, über den Haufen geworfen. Die beanstandeten Punkte: Die Kommission für Raum und Landschaft hätte darüber befinden müssen und es hätte ein hydrogeologische Prüfung vorgenommen werden müssen, zumal sich die Bauzone laut Gefahrenzonenplan in einer blauen Zone mit hoher Gefahr befinde.<BR /><BR /><embed id="dtext86-65418693_quote" /><BR /><BR />Bürgermeister Dal Medico will das Bauprojekt in der 1.-Mai-Straße weiterverfolgen. Er wolle dem Stadtrat, der am kommenden Dienstag über die weitere Vorgangsweise beraten wird, nicht vorgreifen. „Aber eines ist klar. Der schnellere Weg mit dem Projekt weiterzukommen, ist von Neuem zu starten, als das Urteil vor dem Staatsrat anzufechten. Denn das würde 2 Jahre dauern“, sagt Dal Medico.<h3> Kritik der Grünen</h3>Die Meraner Grünen bedauern in einer Aussendung, dass sich der Bau von Wohnungen in der 1. Mai-Straße „wegen grober Missachtung der Gesetze durch die Stadtregierung verzögert. Das Verwaltungsgericht hat Anrainern, die gegen die unausgereifte und handwerklich schlecht gemachte Bauleitplan-Änderung Rekurs eingereicht hatten, auf ganzer Linie Recht gegeben: zu hohe und große Gebäude, Nicht-Beachtung des hydrologischen Risikos und eine neue Straße, die im Widerspruch zum geltenden Verkehrsplan steht“.<BR /><BR />SVP, Civica und Alleanza hätten alle diesbezüglichen Einwände, „die Bewohner des Stadtviertels Maria Himmelfahrt in schriftlichen Eingaben vorgelegt und die die Grünen bei der Debatte im Gemeinderat vorgebracht hatten, als haltlos abgelehnt. Nun, nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts muss die Planung für die dringend benötigten erschwinglichen Wohnungen von vorne beginnen“.<BR /><BR /> Die Grünen zeigen sich zuversichtlich, dass jetzt „ein verträglicheres Projekt folgen kann, das die Bedürfnisse der Anwohner berücksichtigt. Es bleibt zu hoffen, dass die Stadtregierung aus diesem Fehltritt die notwendigen Konsequenzen zieht und bei neuen Wohnbauprojekten mehr Kompetenz und Sensibilität zeigt“.