Montag, 20. Juni 2016

„Klein Rentier-Rudi“ ist da

Am Sonntag hat es in der Dolomitenregion Drei Zinnen besonderen Nachwuchs gegeben. Im Rentiergehege hat „Kelly“ ihr erstes Baby, „Rudi“, auf die Welt gebracht.

"Klein-Rudi" kurz nach der Geburt. - Foto: Christian Tschurtschenthaler
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"Klein-Rudi" kurz nach der Geburt. - Foto: Christian Tschurtschenthaler

Hocherfreut zeigten sich am Montag die Betreuer des Rentiergeheges in der Dolomitenregion Drei Zinnen. Lange hatte man gewartet, am Sonntagvormittag ist es dann soweit gewesen: Die 6-jährige Rentierlady „Kelly“ hat bei strömendem Regen unter einer großen Fichte ihren kerngesunden Nachwuchs zur Welt gebracht.

"Rudi" war gleich auf den Beinen

Bereits wenige Stunden nach der Geburt ist der Rentierjunge, mit seiner unverkennbaren rosaroten Nase, auf den Beinen gewesen und ist ausgelassen umher gesprungen, berichteten die Betreuer des Rentiergeheges.

„Auf diesen Moment haben wir seit fünf Jahren gewartet“, sagte Rudolf Egarter, der die Finnischen Rentiere vor 13 Jahren auf der Rotwand heimisch gemacht hat. 

Rentier da - Sommer da

Freude herrschte aber nicht nur über den langersehnten Nachwuchs, sondern über die damit verbundene Hoffnung auf schönes Wetter - denn, Rentiere richten die Niederkunft ihrer Jungen nach meteorologischen Gegebenheiten aus. Sie warten mit der Geburt so lange bis sich die Wettersituation bessert, damit die Jungen nicht den Kältetod erleiden, schrieben die Gehegebetreuer.

„Klein-Rudi“ kann ab sofort besucht werden und zwar bei der öffentlichen Rentierfütterung, die jeden Donnerstagnachmittag um 14 Uhr stattfindet.

stol

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