Der zuständige Kiener Gemeindereferent Renè Ploner bedauert die Entscheidung des Gerichts. Denn der Dörferbus, der seit knapp einem halben Jahr verkehrt, sei in Kiens wie auch in Terenten gut angenommen worden. „Wir sind mit der Nutzung der Linie zufrieden“, sagt Ploner.<BR /><BR /> Dem stimmt auch der Terner Bürgermeister Reinhold Weger zu. „Die Zahlen sprechen klar für die Verbindung.“ Und aufgrund der Erfahrungen, die mit der einstigen Buslinie von Terenten nach Margen gemacht wurden, sei im Sommer eine noch höhere Nutzung zu erwarten, sagt Reinhold Weger.<h3> Vertrag mit Transportunternehmen ist unwirksam</h3>Dennoch wurde die Buslinie am Dienstag eingestellt. Der Grund dafür ist ein Urteil des Verwaltungsgerichtes. „Dieses hat den Vertrag mit dem Transportunternehmen für unwirksam erklärt“, sagt Ploner. Dem Urteil vorausgegangen war der Rekurs eines anderen Unternehmens, das bei der Ausschreibung ins Hintertreffen geraten war. <BR /><BR />Dieses machte auf einen Fehler in der Ausschreibung aufmerksam. „Der deutsche und der italienische Text wiesen hier Unterschiede auf“, erklärt Ploner. Der Rekurssteller forderte einen Schadenersatz und die Auflösung des bestehenden Vertrages. Den Schadenersatz verwehrte das Gericht, ordnete aber die Auflösung des Vertrages an. „Daraufhin mussten wir die Buslinie einstellen“, sagt Ploner. <h3> Neue Ausschreibung schon in Vorbereitung</h3> Klein beigeben wollen die Gemeinden Kiens und Terenten jetzt aber nicht. „Wir werden sofort die nötigen Beschlüsse in den Ausschüssen fassen und die neue Ausschreibung vorbereiten“, meint Ploner. Das werde zügig und zeitnah passieren, „damit der Dörferbus möglichst schnell wieder fahren kann.“<BR /><BR />An den Haltestellen wurden die nötigen Informationen ausgehängt, sodass die Nutzerinnen und Nutzer über die Einstellung der Buslinie 423 in Kenntnis gesetzt wurden. Eine Einstellung, die sicher nur vorübergehend sein wird, wie der Kiener Referent Renè Ploner überzeugt ist.