Auch in ländlichen Gebieten solle man sich mit Gütern des täglichen Gebrauchs eindecken können, erklärte Landeshauptmann Arno Kompatscher auf der Pressekonferenz nach der Sitzung der Landesregierung am Dienstag.Damit dies möglich bleibt und wird, arbeitet die Landesregierung gemeinsam mit den Experten und Wirtschaftsverbänden an einer besonderen Fördermöglichkeit für den klassischen Tante-Emma-Laden in kleinen Fraktionen:"Eine Arbeitsgruppe hat entsprechende Förderkriterien ausgearbeitet, die wir heute begutachtet und gutgeheißen haben", so Landeshauptmann Kompatscher.Sollen auch zusätzliche Dienste bietenGefördert werden sollen demnach Läden, die in einem bestimmten Umkreis die einzigen ihrer Art sind, für deren Fraktionen eine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz fehlt und die eventuell auch bereit sind, zusätzliche Dienste zu übernehmen."Wir denken da an eine Post-Sammelstelle, an die Medikamenten-Ausgabe in Zusammenarbeit mit einer Apotheke, an Tourismusinformationen oder ein öffentliches Telefon", so der Landeshauptmann.Insgesamt rechnet die Landesregierung mit einem Finanzbedarf von rund 100.000 Euro. "Das ist eine geringe Summe, wir gehen aber davon aus, dass wir mit unseren Beiträgen den kleinen, aber feinen Unterschied machen können in der Entscheidung, ob ein Tante-Emma-Laden geöffnet bleibt oder wird", so Kompatscher am Dienstag.