„Tyson“, ein 25 Kilo schwerer Kampfhund ohne Mikrochip, wurde ins Tierheim gebracht. Die Polizei ermittelt über die Hintergründe dieses tragischen Falles.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1131420_image" /></div> <BR /><BR />Der Vater des Kindes, der inzwischen positiv auf Haschisch getestet wurde, berichtete der Polizei, er könne sich den Angriff nicht erklären, der am Samstagabend erfolgte, als die Mutter des Babys als Kellnerin in einer Pizzeria arbeitete. <BR /><BR /><b><i>Sollte es strengere Regeln für Kampfhunde geben? Stimmen Sie ab:</i></b><BR /><BR /> <div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="300161" data-topic="interests-properties-sp" data-autoplay></div></div> <BR /><BR />Viele Aspekte seines Berichts sind unklar: Die Polizei prüft die Videoaufnahmen rund um die Wohnung des Mannes, um festzustellen, ob der Mann überhaupt im Hause war, als „Tyson“ das Kind angriff. Der Mann behauptete der Polizei gegenüber, er sei aufgewacht und habe seine Tochter blutüberströmt vorgefunden.<BR /><BR />Neben Tyson, einem 25 Kilo schweren Pitbull, besaß das Ehepaar auch einen regulär registrierten Mischling namens Laika. Die beiden Tiere befinden sich jetzt in einem Zwinger in der Ortschaft Frattaminore.<BR />Vincenzo erzählte den Ärzten der nur wenige Minuten von seinem Haus entfernten Klinik Villa dei Fiori in Acerra, dass das Mädchen von einem Streuner angegriffen worden sei, zog diese Aussage dann aber vor den Polizeibeamten zurück. Es sei sein Hund Tyson gewesen, der seine Tochter angegriffen habe, während er selbst neben ihr schlief. <h3> Beerdigung am Donnerstag</h3>Die Autopsie, die am Dienstag durchgeführt wurde, wird dazu beitragen, die genaue Dynamik der Tragödie zu rekonstruieren, die in vielen Aspekten unklar ist. Tyson wurde von seinem Besitzer als „ruhig“ beschrieben, während die Nachbarn die Lage anders sehen: Der Pitbull sei ein gefährlicher Hund gewesen. <BR /><BR />Giulias Beerdigung ist für Donnerstag in der Kathedrale von Acerra angesetzt. Die Trauerzeremonie wird im engsten Kreis der Familie stattfinden. Vincenzo Loffredo kommt nicht zur Ruhe, er sei von schweren Schuldgefühlen wegen des Geschehenen belastet, berichtete sein Anwalt Luigi Montano. <h3> Immer wieder tödliche Beißattacken</h3>In Italien kommt es immer wieder zu tödlichen Beißattacken von Hunden. Bereits im vergangenen April war ein 13 Monate alter Bub in Campolongo in der Nähe der süditalienischen Stadt Salerno von zwei Pitbulls angegriffen und getötet worden. Die Hunde gehörten einem Freund der Mutter des Kleinkindes, die auch verletzt wurde.<BR /><BR />In der Nähe von Rom war im Februar 2024 ein Jogger von drei Rottweilern attackiert und getötet worden. Der 39-jährige Mann wurde in einem Park der italienischen Kleinstadt Manziana von den Hunden zu Tode gebissen. 2017 war ein einjähriges Mädchen von zwei Pitbulls getötet worden. Mehrere Parlamentarier fordern ein Verbot, Pitbulls zu züchten und zu verkaufen.