Nachdem durch den Baumsturz Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen wurden, stellt sich auch die Frage, wer für den Schaden aufkommt.<BR /><BR />In den vergangenen Jahren sorgten Unwetter in Steinmannwald immer wieder für Probleme. Gleich mehrere glückliche Fügungen bewahrten die Leiferer Fraktion jedoch jedes Mal vor einer Katastrophe. Am Sonntagabend war dies neuerlich der Fall. <BR /><BR />Die sommerlichen Temperaturen der vergangenen Tage haben vielerorts im Land für zum Teil heftige Gewitter am Abend gesorgt. Gar so gewaltig war das Donnern und Blitzen am Sonntagabend im Großraum Leifers nicht, eine Windböe hat eine mächtige Zeder im Dorfzentrum von Steinmannwald aber trotzdem zu Fall gebracht. <BR /><BR />Kurz vor 23 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr von Leifers alarmiert. Der Baum, der im Pausenhof der Grundschule steht, kippte um, krachte auf 4 Autos die auf dem unterhalb befindlichen öffentlichen Parkplatz abgestellt waren, und beschädigte diese schwer. <BR /><BR />„Gleich nach unserer Ankunft haben wir die Stelle gesichert und mit den Aufräumarbeiten begonnen“, berichtet Feuerwehrkommandant Patrick Thaler. Eine 15 Mann starke Mannschaft war angerückt um noch am Abend den mächtigen Stamm zu zerlegen. „Es hat sich herausgestellt, dass der Baum im Wurzelbereich stellenweise schon ziemlich morsch war“, berichtet Thaler. Gestern Vormittag kam auch die Berufsfeuerwehr mit dem großem Kran zu Hilfe. <BR /><BR /><BR /><BR />Vizebürgermeister Giovanni Seppi sprach am Vormittag von einem Wunder. „Gott sei Dank ist der Baum in den Abendstunden gefallen und nicht untertags“, sagt er. Nachdem sich in unmittelbarer Nachbarschaft die Grundschule und Kirche befindet und der darunterliegend Parkplatz tagsüber ebenfalls belebt ist, wären mit großer Wahrscheinlichkeit Verletzte zu beklagen gewesen. <BR /><BR />Da stellt sich die Frage: Hat die Gemeinde einen Überblick, welche Bäume eine Gefahr für die Sicherheit darstellen? „Es gibt ein Verzeichnis des Baumbestandes“, berichtet Bürgermeister Christian Bianchi. Es werden auch regelmäßig Kontrollen durchgeführt. Mehrere Ämter der Gemeinde seien mit dieser Aufgabe betraut. Der Baumsturz vom Sonntagabend sei einem außergewöhnlichen Wetterphänomen geschuldet. „Laut mir vorliegenden ersten Informationen war der Baum gesund“, erklärt der Bürgermeister. <BR /><BR />„In den vergangenen Jahren mussten vor allem Zedern entfernt werden“, ergänzt Seppi. Die vor mehreren Jahrzehnten gepflanzten und nicht heimischen Bäume, haben ihren Zenit teilweise überschritten. Nachdem sie zu den sogenannten Herzwurzlern gehören, das sind Bäume mit tiefen und flachen Wurzeln, zudem schwer und hoch sind, halten sie den in den vergangenen Jahren verstärkt auftretenden Windphänomenen nicht mehr stand. Seppi bestätigt, dass es auch in Leifers ein sogenanntes Baumkataster gibt. „Dieses muss aber dringend überarbeitet werden“, kündigt er an. <BR /><BR />Nachdem durch den Baumsturz Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen wurden, stellt sich auch die Frage, wer für den Schaden aufkommt. „Als Gemeinde sind wird versichert. Die entsprechenden Maßnahmen wurden bereits in die Wege geleitet“, sagt Seppi. <BR /><BR />