Montag, 30. April 2018

Kleinflugzeug-Absturz in Innsbruck: Ursache weiter unklar

Nach dem Absturz eines in der Schweiz zugelassenen Kleinflugzeugs im Bereich des Flughafens Innsbruck Sonntagvormittag mit 2 Toten hat am Montag vorerst weiter Unklarheit über die Identität der Opfer sowie die Unfallursache geherrscht. Die Obduktion finde statt, näheres könne man noch nicht sagen, erklärte ein Polizeisprecher gegenüber der APA.

Bei den Todesopfern handelt es sich um 2 Schweizer Staatsbürger.
Bei den Todesopfern handelt es sich um 2 Schweizer Staatsbürger. - Foto: © shutterstock

Man könne erst Auskunft über die Identität der Toten geben, sobald alles „polizeilich gesichert“ sei, hieß es. Einen Bericht der „Tiroler Tageszeitung“, wonach es sich bei dem Piloten um einen Schweizer sowie bei seinem Begleiter um einen slowenischen Staatsbürger handle, wollte die Polizei nicht bestätigen. Auch nicht, dass der Pilot erfahren und schon öfter am Flughafen Innsbruck gestartet und gelandet sein soll.

Noch keine neuen Erkenntnisse 

Die Erhebungen am sicher gestellten Flugzeugwrack waren indes im Gange. Die Flugunfallkommission hatte ihre Ermittlungsarbeit unmittelbar nach dem Absturz aufgenommen. Auch diesbezüglich gebe es noch keine neuen Erkenntnisse, so der Sprecher.

Das motorisierte Kleinflugzeug war zunächst am Flughafen in der Tiroler Landeshauptstadt gelandet. Nach dem Auftanken und dem darauffolgenden Start gegen 10.15 Uhr schien zunächst alles in Ordnung zu sein, dann driftete die Maschine Zeugenaussagen zufolge jedoch plötzlich in Richtung Süden ab, verlor rasch an Höhe und stürzte auf eine Wiese südlich des ÖAMTC-Stützpunkts. Auch wegen der Nähe der Absturzstelle zum Stützpunkt wurde die Rettungskette laut Leitstelle Innsbruck sehr schnell in Gang gesetzt.

Für die 2 Flugzeuginsassen kam dennoch jede Hilfe zu spät. Das Kleinflugzeug wurde bei dem Aufprall auf den Boden zerstört.

apa

stol