Mittwoch, 27. Januar 2016

Kleinkindbetreuung: Deeg stellt neues Finanzierungsmodell vor

Ob Tagesmutter, Kinderhort oder KITA: Jede Gemeinde in Südtirol soll künftig Kleinkindbetreuung anbieten entsprechend dem Bedarf der Familien vor Ort. Zugleich soll eine hohe Qualität der Betreuung gewährleistet werden.

Badge Local
Foto: © shutterstock

So sehen es die Leitlinien zur quantitativen und qualitativen Kinderbetreuung in Südtirol vor, welche die Landesregierung im August 2015 auf Vorschlag von Familienlandesrätin Waltraud Deeg genehmigt hat und an deren Umsetzung seither gearbeitet wird.

Unter anderem wurde ein neues Finanzierungsmodell ausgearbeitet: "Die Grundausrichtung ist ein einheitliches Finanzierungsmodell aller Angebotsformen auf Stundenbasis", so Deeg. Um die Kontinuität aus pädagogischer Sicht zu gewährleisten, ist ein Mindestkontingent von 12 Betreuungsstunden pro Woche und Kind vorgesehen.

Das neue Finanzierungsmodell bietet somit mehr Planungssicherheiten für die Genossenschaften. "Dies ist eine wichtige Voraussetzung für die qualitative Weiterentwicklung der Angebote, wo es immer darum gehen muss, das Wohl des Kindes im Auge zu behalten", betont Deeg.

Neu sei auch, dass sämtliche Formen der Kleinkindbetreuung, also Kinderhorte, Kitas und Tagsmütter bzw. -väter, künftig von Land und Gemeinden mitfinanziert werden sollen.

stol

stol