Montag, 26. Juli 2021

Klima, Corona, Hunger: Treffen zur Zukunft von Nahrungsmitteln in Rom

Vertreter aus Wissenschaft, Politik und der Zivilgesellschaft haben am Montag auf einem digitalen Treffen über die Zukunft des Nahrungsmittelsystems diskutiert.

Ziel des dreitägigen Vor-Gipfels in  Rom war es, Ideen und Lösungen zu sammeln und verschiedene Akteure aus dem Nahrungsmittelsystem zusammenzubringen.
Ziel des dreitägigen Vor-Gipfels in Rom war es, Ideen und Lösungen zu sammeln und verschiedene Akteure aus dem Nahrungsmittelsystem zusammenzubringen. - Foto: © Shutterstock / shutterstock
Dabei geht es unter anderem darum, wie mit einem Wandel die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung erreicht werden können. Gemeint sind damit beispielsweise Maßnahmen gegen den Hunger sowie für Klimaschutz und eine nachhaltige Produktion und einen nachhaltigen Konsum.

Die Experten und Repräsentanten kamen im Vorfeld des eigentlichen Nahrungsmittelsystem-Gipfels zusammen, der im September in New York geplant ist. Unter Nahrungsmittelsystem fassen die UN nach eigenen Angaben Produktion, Weiterverarbeitung, Transport und Konsum von Nahrung zusammen.

Ziel des dreitägigen Vor-Gipfels in Rom war es, Ideen und Lösungen zu sammeln und verschiedene Akteure aus dem Nahrungsmittelsystem zusammenzubringen, hieß es von den UN-Organisatoren am Montag.

Die Teilnehmer sprachen auch über Hunger, die Auswirkungen des Klimawandels und der Corona-Pandemie auf den Bereich. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) forderte vor Ort, im Kampf gegen den Hunger die Finanzierungslücke des Welternährungsprogramms zu schließen.

Die Gesundheitskrise durch Corona habe zu einer Nahrungsmittelkrise geführt, erklärte der Regierungschef des Gastgeberlandes Italien, Mario Draghi. Man müsse nun entschieden handeln, um den Zugang zu genügend Nahrung zu verbessern, sagte der 73-Jährige.

Bis zu 811 Millionen Menschen seien 2020 mit Hunger konfrontiert gewesen, sagte Guterres in einer Videobotschaft. Ein Drittel der Treibhausgas-Emissionen ginge auf die Nahrungsmittelsysteme zurück, erklärte er weiter.

dpa

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