Freitag, 17. November 2017

KlimaGemeinden prämiert

Am Freitag wurden im Rahmen einer Festveranstaltung im NOI die ersten zertifizierten KlimaGemeinden prämiert. Neben sieben Südtiroler Gemeinden erhielt auch eine Gemeinde aus der Toskana eine Auszeichnung für die erbrachten Leistungen in der kommunalen Energie- und Klimaschutzpolitik.

Mehrere Südtiroler Gemeinden wurden am Freitag mit der KlimaGemeinde-Plakette prämiert. - Foto: KlimaHaus
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Mehrere Südtiroler Gemeinden wurden am Freitag mit der KlimaGemeinde-Plakette prämiert. - Foto: KlimaHaus

Für ihr konkretes Handeln in Sachen Klimaschutz bekamen St. Ulrich, Jenesien, Truden, Lana, Sterzing, Deutschnofen und Meran von Landesrat Richard Theiner, Gemeindeverbandspräsident Andreas Schatzer und KlimaHaus-Direktor Ulrich Santa die KlimaGemeinde-Plakette überreicht.

Die Gemeinde Vaiano bei Prato ist die erste Gemeinde außerhalb der Provinzgrenzen, die den Zertifizierungsprozess erfolgreich abgeschlossen hat. Insgesamt sind bisher 21 Gemeinden dem Programm der KlimaHaus Agentur beigetreten.

Leitfaden zur kontinuierlichen Verbesserung

Das Programm KlimaGemeinde unterstützt öffentliche Verwaltungen dabei, Maßnahmen zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz zu erarbeiten und erfolgreich umzusetzen.

Dabei werden dem Energieteam der Gemeinde auch operative Instrumente zum Energie- und Ressourcenmanagement, zur systematischen Ermittlung der Bereiche mit den größten Verbesserungspotenzialen sowie zur Planung der dafür notwendigen Maßnahmen zur Verfügung gestellt.

Eine ganz zentrale Rolle nimmt die laufende Überprüfung der Wirksamkeit der gesetzten Maßnahmen ein. Letztlich werden die Erfolge der Gemeinden bewertet und bei Erreichen der gesteckten Ziele mit einer Zertifizierung belohnt. Fachlich begleitet werden die Verwaltungen auf ihrem Weg zur KlimaGemeinde von eigens dafür geschulten Beratern.

Klimaschutz, der sich lohnt

„Neben dem Beitrag zum Klimaschutz sollen sich die umgesetzten Maßnahmen aufgrund der Einsparungen für die Gemeinden letztlich aber auch lohnen.“, fasst Direktor Ulrich Santa die Vorteile zusammen.

„Zudem können durch die Bereitstellung eines neuen oder der Verbesserung eines bestehenden Dienstes oder einer Infrastruktur die Lebensqualität für den Bürger verbessert und die Zertifizierung erfolgreich für das Standortmarketing in Sachen Nachhaltigkeit eingesetzt werden.“

stol

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