Wir haben mit Matteo Bonvicini, Federfarma-Vorsitzender, darüber gesprochen. <BR /><BR />Frau und Herr Südtiroler haben sich an und um Weihnachten fleißig auf Corona getestet: Bereits seit Schulbeginn und spätestens nach den Berichten von Anfang Dezember über steigende Corona-Fälle im Land zeichnete sich ab, dass die Nachfrage nach Schnelltests vor und während der Feiertage steigen würde. Die Apotheken in Südtirol hatten ausreichend Tests bestellt und waren für den Antigen-Test-Run gewappnet. Befürchtet werden hingegen Lieferengpässe bei einigen Medikamenten, zumal „die Nachfrage immer noch größer als das Angebot ist“, so Federfarma-Vorsitzender Matteo Bonvicini. <BR /><BR />„Bereits Anfang Dezember ist die Nachfrage nach Corona-Schnelltests deutlich gestiegen“, erklärt der Vorsitzende der Südtiroler Apothekervereinigung Federfarma, Matteo Bonvicini. „Und zwar spätestens nach den Berichten von Anfang Dezember über steigende Corona-Fälle im Land und den Peak der Infektionen, der an den Feiertagen erwartet wurde.“ <BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-62735932_quote" /><BR /><h3> Preise für Selbsttests gesunken</h3>Aus diesem Grund hätten die meisten Apotheker im Land ausreichend Schnelltests bestellt, sodass man dem Run der Südtiroler auf die Apotheken vor Weihnachten standhalten konnte. Im Unterschied zu den vergangenen Jahren werden nämlich auch sehr viel weniger Antigen-Tests vor Ort in den Apotheken durchgeführt – „etwa 2 oder 3 pro Tag“, weiß der Apotheker. <BR /><BR />„Die Preise für Selbsttests sind im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen und mehr Menschen waren bereit, das Geld zu investieren, um ihre Liebsten an Heiligabend in Sicherheit zu wissen“, erklärt Bonvicini. Bei vielen handle es sich nämlich um Personen, die ältere Menschen bzw. Menschen mit Vorerkrankungen im Familienkreis haben. <h3> Paracetamol und Ibuprofen werden knapp</h3>Wie so oft bei Winterbeginn sei aber auch die Nachfrage nach entzündungshemmenden Medikamenten wie Antibiotika gestiegen, so Bonvicini. „Einige Wirkstoffe in Medikamenten, etwa Paracetamol und Ibuprofen, werden knapp – Bestellungen, die aufgegeben wurden, werden nicht in der gewünschten Menge geliefert werden“, so der Federfarma-Vorsitzende. <BR /><BR />Grund dafür sei ein weltweiter Anstieg der Nachfrage nach diesen Arzneimitteln. Derzeit „übersteigt die Nachfrage das Angebot noch“, so Bonvicini. Grund zur Sorge gebe es keinen, zumal man seit der Pandemie mit Lieferengpässen konfrontiert sei und entsprechend früh Maßnahmen ergreife, um der Nachfrage nachzukommen.