<BR />Bereits im Juni wurden am Vorderen Brandjochspitze auf der Innsbrucker Nordkette von einem Wanderer mehrere Knochen gefunden. Nach deren Sicherung wurde in der Innsbrucker Gerichtsmedizin eine DNA-Analyse durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass einer der Knochen menschlichen Ursprungs ist und einem Südtiroler zugeordnet werden kann, der seit Oktober 1991 in besagter Gegend als abgängig gilt. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/knochen-eines-seit-1991-vermissten-suedtirolers-auf-nordkette-entdeckt" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(STOL hat berichtet)</a><BR /><BR />Laut unserer Recherche wurden in besagtem Zeitraum gleich zwei junge Männer aus Südtirol im Bereich der Nordkette als vermisst gemeldet: der 22-jährige J.A. aus Mals und der gleichaltrige H.H. aus Vahrn. Letzterer hielt sich Anfang Oktober 1991 in Hall in Tirol auf und verschwand plötzlich spurlos. Welchem jungen Mann der Knochenfund zugeschrieben werden kann, konnte bis dato nicht restlos geklärt werden. <BR /><BR />Nicht mehr feststellen lässt sich indes die Todesursache des 22-Jährigen. Es gebe aber keine Indizien auf Fremdverschulden, hieß es vonseiten der Tiroler Polizei. Darüber hinaus wurden an derselben Stelle zehn weitere Knochen gefunden, die laut Analysen jedoch von einem Tier stammen sollen.