Zum Zeitpunkt des Alarms herrschte am Flughafen Bozen reger Betrieb. „Es war ziemlich viel los, da zeitgleich drei Flüge nach Berlin, London und Olbia abgefertigt werden sollten“, so Barbara Prantl. <BR /><BR />Während ein Teil der Fluggäste bereits die Sicherheitskontrolle passiert hatte und im Gate-Bereich wartete, standen andere noch vor den Kontrollen oder gaben ihr Gepäck auf. Auch die Influencerin wartete zu diesem Zeitpunkt auf den Sicherheitscheck für ihren geplanten Flug nach Sardinien.<h3> Abrupte Evakuierung des Terminals</h3>Die Situation im Terminal änderte sich schlagartig, wie sie uns erzählt. „Plötzlich kamen Leute aus dem Sicherheitsbereich heraus und riefen: Alle raus, alle raus!“, erzählt Prantl. Zu Beginn sei die Lage für die Betroffenen völlig unübersichtlich gewesen. Man habe sich gefragt, was überhaupt los sei. „Es war am Anfang schon eine sehr seltsame Situation“, erzählt sie.<BR /><BR />Besonders auffällig war laut Prantl die enorme Eile: Selbst Passagiere aus dem bereits kontrollierten Gate-Bereich wurden sofort zurückgerufen. „Kurz darauf verließ auch das Flughafenpersonal fluchtartig das Gebäude“, berichtet sie.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1327803_image" /></div> <h3> Großaufgebot der Sicherheitskräfte</h3>Vor dem Flughafengebäude sammelten sich die evakuierten Passagiere und warteten auf Informationen. Parallel dazu lief ein Großeinsatz der Sicherheitsbehörden an. Ziemlich schnell seien die Staatspolizei, die Finanzpolizei und die Carabinieri vor Ort gewesen, erzählt sie. Ganz zum Schluss sei schließlich auch noch die Gemeindepolizei dazugekommen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1327806_image" /></div> <BR /><BR />Trotz der Ungewissheit über die Hintergründe und die Dauer der Sperrung blieb die Lage unter den Fluggästen ruhig und geordnet. Natürlich habe niemand gewusst, was genau passiert war oder wie lange das Ganze dauern würde, erzählt sie. Dennoch hätten sich alle Passagiere sehr besonnen und ruhig verhalten. Besonders lobt die Südtirolerin den Umgang der Einsatzkräfte: Diese seien sehr nett gewesen, hätten Wasser an die Wartenden verteilt und sich intensiv um das Wohl der Menschen bemüht, die in der brütenden Hitze vor dem Flughafen warteten.<h3> Entwarnung und Abflug mit Verspätung</h3>Rund eineinhalb Stunden dauerte es, bis die Einsatzkräfte nach und nach wieder abzogen. Schließlich wurde das Gebäude wieder freigegeben. Die Passagiere konnten das Terminal erneut betreten, die Sicherheitskontrollen durchlaufen und ihre Reise fortsetzen.<BR /><BR />„Am Ende ist alles gut gegangen“, zeigt sich Südtirols bekannteste Hoibby-Köchin erleichtert. Ihr Flug nach Olbia konnte schließlich starten. Statt wie geplant erreichte sie ihr Ziel auf Sardinien mit einer Verzögerung von rund drei Stunden.