Ein Passant war jüngst während eines Spaziergangs entlang des Eisackufers auf zwei verdächtige Männer aufmerksam geworden, die sich laut Aussendung der Quästur im Gebüsch versteckten. Er setzte den Notruf ab.<BR /><BR />Wenig später traf eine Streife der Staatspolizei am Einsatzort ein – im Bereich der Kampillbrücke. Dort beobachteten die Beamten einen mutmaßlichen Drogenhandel zwischen zwei Männern und stellten die sie: einen 30-jährigen Bozner, sowie den mutmaßlichen Dealer, einen 35-Jährigen aus der Elfenbeinküste. Der Bozner gab laut Aussendung an, regelmäßig bei dem Mann Drogen zu kaufen und ihm zuvor 10 Euro für eine Dosis übergeben zu haben.<h3> Baracke entpuppt sich als Drogenlager</h3> Anschließend wurde die Baracke des 35-Jährigen durchsucht, dabei stießen die Beamten auf ein regelrechtes Drogenlager: 15 Gramm verkaufsfertige Kokainportionen, 10 Gramm Heroin sowie 10 Gramm Methamphetamin, 25 Gramm Haschisch und 630 Euro Bargeld -vermutlich aus Drogengeschäften stammend. Zudem wurden zwei Handys beschlagnahmt.<BR /><BR />Der vorbestrafte Mann aus der Elfenbeinküste wurde festgenommen und in das Bozner Gefängnis überstellt. Er ist im Besitz eines Asylstatus, allerdings mehrfach vorbestraft.<h3> Haftstrafe und Ausweisungsdekret</h3>Um ein Ausweisungsdekret gegen den 35-Jährigen zu erlassen, hat Bozner Quästor Paolo Sartori die sofortige Aberkennung des Asylstatus des Mannes beantragt. Die Ausweisung soll nach Verbüßung der Haftstrafe erfolgen.