Heute wie vor 200 Jahren gilt es ?offen zu sein anderen Menschen gegen?ber?, sagte Johannes Noisternigg, Zentralpr?ses des S?dtiroler Kolpingwerkes, gegen?ber der Tageszeitung "Dolomiten".Damals wie heute n?mlich bef?nden sich Menschen in Not. Auch in S?dtirol. Und diesen gelte es eine Hand zu reichen.?Dass Adolph Kolping bereits zu Lebzeiten besondere Weichen gestellt hatte, wurde bereits bei dessen Seligsprechung im Oktober 1991 deutlich. Damals hatte Papst Johannes Paul II. Adolph Kolping ?einen der Wegbereiter der Katholischen Soziallehre? genannt. Und Bischof Ivo Muser unterstrich in seiner Predigt beim Festgottesdienst im Bozner Dom die besondere Leistung des Seligen. ?Adolph Kolping versuchte, die Christen aus ihrer Tr?gheit aufzur?tteln und sie an ihre Verantwortung f?r die Welt zu erinnern?, sagt Bischof Muser. ?F?r ihn war das Christentum nicht nur f?r ,die Betkammer' gedacht, sondern f?r den Alltag und f?r die Gestaltung der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Menschliche und christliche Berufung haben sich in Familie, Kirche, Beruf und Politik zu erf?llen.? D/em___________________________________________________________________________________________________________________________Lesen Sie mehr zur Feier in der Montag-Ausgabe der Tageszeitung "Dolomiten".