Drei Tage Sommer. Und schon präsentiert sich unser Land wie ein ausgetrockneter Blumentopf. Die ersten Orte melden Wasserknappheit, Bürgermeister rufen zum Sparen auf, und irgendwo duscht einer schon mit schlechtem Gewissen. <BR /><BR />Und die Experten sind sich einig. Das kommt noch schlimmer. Viel schlimmer. Also müsse man etwas tun. Und sofort beginnt Südtirols beliebteste Disziplin: das organisierte Dagegensein. <BR /><BR />Wie beim Thema Speicherbecken. Dabei klingt die Idee vernünftig: Wasser auffangen, wenn es da ist. Nutzen, wenn nichts mehr kommt. Wie ein Kamel. Nur größer und ohne Höcker. <BR /><BR />Dann kommt allerdings der Wald ins Spiel. Und die Gegner. Mit bestimmt ebenfalls guten Argumenten. Aber wie so oft, liegt die Wahrheit vermutlich irgendwo zwischen Tannenzapfen und Betonmauer. <BR /><BR />Aber nichts tun wird nicht gehen. Denn eines ist klar: Auf den Regen allein zu warten, ist keine Strategie. Das ist bestenfalls Hoffnung. Und Hoffnung ist zwar schön – aber zum Bewässern eher nicht geeignet. <BR /><BR /> <a href="mailto:guenther.heidegger@athesia.it" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">guenther.heidegger@athesia.it</a><BR /><BR /><b> <a href="https://www.stol.it/tag/Kommentar" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Alle Kommentare und Analysen auf STOL finden Sie hier.</a></b>