Viele haben es vermutlich gar nicht mitbekommen. Aber diese Woche ist wirklich Absonderliches passiert. Mehr noch. Eine Ungeheuerlichkeit. Tupperware musste Insolvenz beantragen. Das ist der Hersteller dieser Plastikbehälter, die es gefühlt schon immer gegeben hat. Und immer geben wird. Dachte ich. Wie Tempo-Taschentücher oder Yoga-Säfte.<BR /><BR /> Legendär die Verkaufssitzungen, die früher in jeder Südtiroler Küche stattgefunden haben. Bei Kaffee und Kuchen. Und die Plastikdinger gingen weg wie die warmen Semmel. In allen Größen, Formen und Farben. Irgendwann hatten alle welche. <BR /><BR /><embed id="dtext86-66612964_quote" /><BR /><BR />Und genauso viele hatten keine Ahnung, dass es richtig „Tapperwär“ heißen müsste. Warum auch. Tupperware klang heimischer. Und das alles ist jetzt Plastik von gestern? Unfassbar. <BR /><BR />Fast so wie die RAI-Serie „Brennero“. Da fehlen einem die Worte. Und Südtirol hat diese Frechheit auch noch mitbezahlt. Für mich schon jetzt das Eigentor des Jahres. Und die Bestätigung: Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber. <BR /><BR /> <a href="mailto:guenther.heidegger@athesia.it" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">guenther.heidegger@athesia.it</a><BR /><BR /><b> <a href="https://www.stol.it/tag/Kommentar" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Alle Kommentare und Analysen finden Sie hier.</a></b>