Sie sind eine Wissenschaft für sich – die Preise für Benzin und Diesel. Irgendwo angesiedelt zwischen Quantenphysik und schwarzer Magie. Tatsächlich wissen nur ein paar Eingeweihte, wie sie zustande kommen. Der große Rest von uns macht das, was man eben so macht: Achsel zucken, zahlen, weiterfahren. Hilft ja eh nix.<BR /><BR /> Derzeit aber haben es die Spritpreise vom beiläufigen Ärgernis zum Stammtisch-Hit geschafft. Jeder redet darüber. Jeder schimpft. Und klar ist nur: Sie sind noch höher als sonst. Und schuld ist ein Krieg. <BR /><BR />Das wiederum hat in Italien eine gewisse Tradition. So blechen wir an der Tankstelle etwa seit jeher für den Abessinienkrieg. Neunzig Jahre ist das her. Damals zog das faschistische Italien los, um sich mit Gegnern zu messen, die mit Speeren kämpften. E<BR /><BR />s war nicht unser Krieg. So wie auch diesmal nicht, hört man. Zahlen dürfen wir trotzdem. Nun suchen Trump und seine Strategen fieberhaft nach einem Notausgang. Hoffentlich finden sie einen. Bevor mein Tank schon wieder leer ist. <BR /><BR /> <a href="mailto:guenther.heidegger@athesia.it" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">guenther.heidegger@athesia.it</a><BR /><BR /><b> <a href="https://www.stol.it/tag/Kommentar" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Alle Kommentare und Analysen finden Sie hier. </a></b>