Grünes Licht gab die Zweite Landschaftsschutzkommission - bei zwei Gegenstimmen - für die Planierung der auf Wolkensteiner Gemeindegebiet gelegene Skipiste "Comici". Die Gesellschaft "Piz de Sella" plant eine Pistenanpassung, bei der 3.400 Kubikmeter Material verschoben werden soll. Dadurch sollen die Piste sicherer und der Kunstschneebedarf gesenkt werden. Die Landschaftsschutzbehörde schrieb vor, dass sich die Erdbewegungen auf das Pistengelände beschränken müssen und der Geländeverlauf beizubehalten sei. Zudem wurden 5.000 Euro Kaution verlangt. Skipiste "Falk" in Plan de GralbaAuch der Erweiterung der Skipiste "Falk" in Plan de Gralba durch die Gesellschaft "Sciovie del Sella" stimmte die Kommission mit der Auflage zu, dass die Vorgaben der Baukommission der Gemeinde Wolkenstein eingehalten werden und die Arbeiten auf das Skipistenareal beschränkt bleiben. In diesem Fall sollen rund 1.500 Kubikmeter Material verschoben werden. Der Kautionsbetrag wurde mit 7.000 Euro festgelegt. Auch in diesem Fall gab es eine Gegenstimme.Seceda-AbfahrtÄnderungen plant auch die "Seceda Seilbahnen AG" auf der Seceda-Abfahrt im Gemeindegebiet von St. Christina. Bei diesem Tagesordnungspunkt entspannte sich die Diskussion um die Verbreiterung einer Engstelle, die derzeit durch eine baufällige Lärchenwand begrenzt wird. Im Zuge der Erneuerung dieser Begrenzung sollte die derzeit rund fünf Meter breite Piste um 3,5 Meter verbreitert werden. Diese Verbreiterung will die Landschaftsschutzbehörde auf zwei Meter beschränkt wissen. Dabei sollen sowohl Berg- als auch Hangseite miteinbezogen und Kunstbauten vermieden werden. Die Höhe der vorgesehenen Krainerwand (begrünte Stützmauer aus Rund- oder Kanthölzern) wurde auf fünf Meter festgelegt. Zudem wurde eine Kaution von 15.000 Euro vorgeschrieben. Das Ja der Kommission fiel mehrheitlich, bei einer Gegenstimme.Skipiste "Pedraces"In der Gemeinde Abtei soll die unterhalb des Kreuzkofels die Skipiste "Pedraces" verbessert werden, zudem will die Gesellschaft "Santa Croce" eine Engstelle beseitigen. "Es handelt sich um geringfügige Eingriffe, wie die Verbreiterung um einen Meter zum Waldrand hin, durch die das Quergefälle der Piste entschärft und somit die Sicherheit erhöht werden", so Architekt Walter Karl Dietl, der die Sitzung leitete, zum Ja der Kommission.