Landeshauptmann Arno Kompatscher tritt nicht vorzeitig ab. „Ich werde meinen Wählerauftrag erfüllen und mein Amt als Landeshauptmann bis zum Ende des Mandats ausüben“, stellt er klar, nachdem in den letzten Tagen Gerüchte über eine „Abwerbung“ durch ein international tätiges Unternehmen aus der Privatwirtschaft lauter wurden.<BR /><BR />Kompatschers Mandat im Landtag geht bis Oktober 2028 und eigentlich bis Jänner 2029, denn so lange dauert es nach der Landtagswahl, bis sein/e Nachfolger/in gekürt ist. Dass die Gerüchte über einen vorzeitigen Abgang Nährboden finden, hat damit zu tun, dass Kompatscher dies vor zwei Jahren nicht ausgeschlossen hatte. Immer wieder wird deshalb spekuliert, ob es Kompatscher bei der Parlamentswahl 2027 nach Rom ziehen könnte. <BR /><BR />Jetzt kursiert das Gerücht, ein Betrieb aus Baden-Württemberg habe ihm ein Angebot unterbreitet, das einen vorzeitigen Abgang aus dem Landtag attraktiv mache.<h3> Kompatscher bleibt</h3> Doch Kompatscher bleibt. „Ich werde mein Mandat als Landeshauptmann bis zu dessen Ablauf mit vollem Einsatz ausüben. Das habe ich auch den verschiedenen Unternehmen gesagt, die an meiner Mitarbeit Interesse zeigten“, stellt er klar. Was danach komme, solle „nicht Gegenstand öffentlicher Betrachtung sein“, so Kompatscher. Dies lässt darauf schließen, dass er im Mai 2028 auch nicht Herbert Dorfmann im Europaparlament beerben möchte.<BR /><BR />Wäre Kompatscher vorzeitig zurückgetreten, hätte nur jemand die Nachfolge antreten können, der jetzt schon im Landtag sitzt, wie Harald Stauder und mehrere Landesräte. Bleibt er bis 2028, vergrößert sich der Kreis der „papabili“ mit Dieter Steger, Herbert Dorfmann, Meinhard Durnwalder und anderen mehr.